Mundspülungen

Warum Zähneputzen allein nicht genügt

Schöne, gesunde Zähne, ein gewinnendes Lächeln, eine positive Ausstrahlung – all das ist keine Glückssache, sondern lässt sich mit konsequenter Mundhygiene erreichen. 

Mit schnellem Schrubben allein ist es jedoch nicht getan. Die richtige Putztechnik steht am Anfang im Kampf gegen die schädlichen Plaquebakterien.
Doch es gibt Bereiche, wo Zahnbürste und selbst Zahnseide nichts ausrichten können. Für den vollen Rundumschutz der Zähne spielen antibakterielle Mundspülungen daher eine ganz wesentliche Rolle.

Zahn- und Zahnfleischerkrankungen

Was Karies ist, wissen dank guter Aufklärungsarbeit schon die meisten. Doch was es mit Entzündungen des Zahnfleischs auf sich hat, ist weniger bekannt. „Das bisschen Zahnfleischbluten“ tut nicht weh und wird meist nicht weiter ernst genommen.

Tatsache ist aber, dass bereits junge Erwachsene mehr Zähne durch Schäden am Zahnhalteapparat einbüßen als durch Karies. Sogar Zähne, die eigentlich gesund sind, können ihren Halt verlieren und ausfallen, wenn das Zahnfleisch dauerhaft entzündet ist. Und nicht nur das: Man weiß, dass das Risiko für andere Erkrankungen, wie z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes, bei einer Paradontitis erhöht ist.

Plaque: Übeltäter mit vielfältigen Folgen

Zahnbelag - auch Plaque genannt - ist die Wurzel allen Übels im Mundbereich. Plaque kann nicht nur Mundgeruch, sondern auch Karies und folgenreiche Zahnfleischentzündungen verursachen. 

Die Entstehung von Zahnbelag ist ein ganz normaler Prozess in der feucht-warmen Mundhöhle. Entscheidend ist, wie weit er sich entwickelt. Der Zahnbelag ist eine Schicht aus Bakterien, Speichelbestandteilen und Speiseresten. Mit dem bloßen Auge ist frischer Plaque zunächst nur schlecht zu sehen und eigentlich nicht schädlich. Jedoch nach ein paar Tagen wird das Zahnfleisch durch Giftstoffe gereizt und entzündet sich. Dies führt auf Dauer zu einem Gewebeverlust.

Die mechanische Entfernung der Plaque steht immer an erster Stelle, aber durch Zähneputzen allein werden nicht alle Bereiche des Mundes erreicht. Denn auch mit der besten Technik kann man die Plaque an schwer zugänglichen Stellen wie in den Zahnzwischenräumen oder am Zahnfleischrand nicht komplett entfernen.
Die ergänzende Reinigung mit einer antibakteriellen Mundspülung ist daher dringend empfohlen. Diese können die Bildung von Plaque um 56,1 % im Vergleich zum Zähneputzen reduzieren.

Was Sie beim Kauf von Mundspülungen beachten sollten:

Wirkungsvolle Mundspülungen arbeiten auf Ölbasis z.B. Listerine. Die anaeroben Keime können nur mit Öl gebunden und ausgespült werden. Spülungen auf Wasserbasis haben daher kaum Wirkung.

Zahnfleischbluten – Signal zum Handeln

Zahnfleischbluten zeigt an, dass bereits eine Zahnfleischentzündung besteht. Grund: Zu viel Plaque, zu viele Bakterien, zu wenig Mundhygiene. Jetzt heißt es handeln: Mindestens morgens und abends sorgfältig die Zähne putzen, Mundspülung und Zahnseide verwenden.

Wenn die Zähne „lang“ werden: Von der Gingivitis zur Parodontitis

In der Plaque lebende Bakterien senden Giftstoffe aus, die in das Zahnfleisch eindringen. Sie lockern das Gewebe, das Zahnfleisch ist nicht mehr fest und hellrosa, sondern rot und leicht geschwollen. Die Zahnfleischentzündung, die so genannte Gingivitis, ist bei guter Mundhygiene rückläufig. Das Problem: Viele Menschen nehmen sie nicht ernst und sind weiterhin nachlässig in ihrer Mundpflege. Bei fortgeschrittener Zahnfleischentzündung kann sich eine Parodontitis entwickeln und dann droht Zahnverlust, weil wichtige Strukturen und Gewebe des Zahnhalteapparates betroffen sind. Sie kann sich durch häufiges Zahnfleischbluten, manchmal auch durch Schmerzen und üblen Mundgeruch äußern. Hier kann nur noch der Zahnarzt helfen.

Karies ist vorprogrammiert

Ein Bakterium, namens Streptococcus mutans ist mitverantwortlich für die bekannte Karies. Schon bald nach dem Zähneputzen heften sich die Kariesbakterien an den Zahn. Zucker schmeckt nicht nur uns, sondern auch den Bakterien besonders gut. Sie wandeln ihn in Milchsäure um, die ihrerseits wiederum den Zahnschmelz angreift und seine Struktur zerstört. Durch die Entkalkung des Zahnschmelzes entsteht ein kleiner weißlicher Fleck auf dem Zahn – wird dieser Prozess nicht gestoppt, wird aus dem Fleck ein Loch.

Vermeiden lässt sich Karies durch gute Mundhygiene und eine ausgewogene Ernährung. Am besten nach jedem Essen die Zähne gründlich putzen und dann mit einer antibakteriellen Mundspülung 30 Sekunden lang spülen

Die meisten Zahnpasten und Mundspülungen enthalten Fluoride, die eine Schutzschicht auf dem Zahn bilden und für eine verstärkte Remineralisierung, also den Aufbau von Zahnschmelz, sorgen. Dadurch ist es sogar möglich, kleine Defekte des Schmelzes wieder zu beheben.

Mundgeruch – ein peinliches Tabu

Mundgeruch ist ein Tabu-Thema. Die Peinlichkeit liegt vor allem darin, dass die Betroffenen es selbst in der Regel nicht wissen. Es ist ein Vorurteil, dass Mundgeruch meist die Folge von Problemen mit dem Magen ist. Sehr häufig liegt die Ursache viel näher, nämlich in der Mundhöhle selbst. Denn nach jeder Mahlzeit werden hier rund 80 verschiedene Fäulnisbakterien tätig, um die Speisereste zu zersetzen. Dauerhafte Hilfe gegen Mundgeruch bieten antibakterielle Mundspülungen: Sie bekämpfen Bakterien dort, wo die Zahnbürste nicht hinkommt, verhindern erfolgreich die Neubildung von Plaque und sorgen für frischen Atem.

Das Multitalent Mundspülung unterstützt die tägliche Zahnhygiene:

- Reduziert erfolgreich Plaque
- beugt der Entstehung von Karies vor
- verhindert Zahnfleischentzündungen
- verhindert Mundgeruch
- verbessert die Mundflora
- erleichtert die Mundhygiene

Mehr Informationen zur Mundhygiene:

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