Schönheit aus der Tiefe

Unerforschte Artenvielfalt

Von allen Gewässern des Planeten ist vor allem das Meer bis heute zum grössten Teil unerforscht. Es heißt, dass wir mehr über den Mond als über unsere Ozeane wissen. Bis in die Fünfzigerjahre glaubte die Menschheit, dass die Tiefe der Meere eine leblose Weite ohne Artenvielfalt sei.

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Die Unterwasser-Forschung, insbesondere der Census of Marine Life – ein 10-jähriges Forschungsprojekt, an dem 2.700 Wissenschaftler aus 80 Nationen beteiligt waren und welches 2010 abgeschlossen wurde – sowie erhebliche Fortschritte in der Biotechnologie in den vergangenen 15 Jahren änderten diese Meinung.

In den Ozeanen – selbst in extremen Tiefen, die weiter vom Meeresspiegel entfernt sind, als der Mount Everest hoch ist, wo es weder Sonnenlicht noch Sauerstoff gibt, der Druck 1000 Bar erreicht und wo scheinbar kein Leben möglich ist – existiert ein Ökosystem. Im Meer, das als letzte Wildnis der Welt gefeiert wird, leben 250.000 unterschiedliche Arten, Tendenz steigend.

Das Leben im Wasser ist größtenteils mikroskopisch: Gewichtsmäßig sind bis zu 90 % der Meeresbewohner Mikroorganismen*. Schätzungsweise eine Milliarde verschiedener Arten von Mikroorganismen leben in den Ozeanen, wobei ein Tropfen Süßwasser bis zu 5.000 Mikroorganismen enthalten kann. Die Erschließung dieser Artenvielfalt ist für das 21. Jahrhundert das, was die Weltraumforschung für das 20. war und bedeutet wissenschaftliche Forschung in vielen Bereichen: von der Biolumineszenz der Organismen, mit deren Hilfe bakterielle Verunreinigungen festgestellt wurden, bis hin zu Algen, deren Potential als Biokraftstoff die aktuelle Debatte über die Bodennutzung beenden könnte. Auf dem Gebiet der Hautpflege schlagen neue Inhaltsstoffe dieser wenig erforschten maritimen Artenvielfalt schon jetzt Wellen.

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