Schlupflider

Die Lidkorrektur als sanfter Augenöffner

Augen prägen das Gesicht, je strahlender der Blick, umso eindrucksvoller die Wirkung. Große und faltenfreie Augen lassen einen Menschen aktiv und ausgeschlafen aussehen. Schwere, hängende Lider dagegen verkleinern die Augen optisch und bewirken einen traurigen, müden Blick, auch wenn die Betroffenen gar nicht müde sind. Die Rede ist vom Schlupflid oder Hängelid.

Lidkorrekturen sind sehr beliebt© (c) mogwai - Fotalia

Wenn die Oberlidkante beim geöffneten Auge nicht mehr sichtbar ist und sich über die Wimpern wölbt, dann spricht man von einem Schlupf- bzw. Hängelid. Schlupflider können sich bereits ab dem 30. Lebensjahr bilden. Mit dem Erschlaffen des Gewebes ober- und unterhalb des Auges beginnt das Fettgewebe der Unter- und Oberlider hervorzutreten. 

 „Die Haut verliert dann zunehmend an Elastizität und beginnt zu hängen. Zu den Ursachen von Schlupflidern gehören vor allem die natürliche Hautalterung und die sehr feine, dünne Haut an den Lidern, welche diese Alterung besonders sichtbar macht. Darüber hinaus können häufiges Sonnenbaden, eine ausgeprägte Mimik oder familiäre Veranlagung ausschlaggebend sein“, erklärt Dr. med. Georg Gerten, Augenarzt der Augenklinik am Neumarkt in Köln.

Lidstraffung

Kein Wunder daß Lidstraffungen zu den häufigsten und auch beliebtesten ästhetischen Eingriffen zählen. Hier können mit relativ geringem Aufwand große Effekte erzielt werden. Speziell bei Männern erfreut sich die verjüngend wirkende Lidkorrektur großer Beliebtheit, mit stetig steigender Tendenz. Beim Eingriff wird überschüssiges Fettgewebe, erschlaffte Haut und Muskulatur entfernt und die klaren Konturen wiederhergestellt. Dieser Eingriff verändert das Gesichtsfeld und wirkt verjüngend.

Lidstraffung © Augenklinik am Neumarkt

„Bislang gibt es zur Prävention oder Behebung von Schlupflidern keine wirkungsvollen, nicht-invasiven Methoden oder Tipps in Form von sogenannten Hausmittelchen. Nur eine Lidstraffung kann hier Abhilfe schaffen, so der Augenexperte. Sie verhilft den Betroffenen durch eine vergleichsweise kleinere Schönheitsoperation zu einem frischeren Aussehen.

„Wer sich am Auge operieren lässt, sollte unbedingt einen Chirurgen mit augenärztlichem Hintergrund auswählen. Denn nur dieser kennt die komplexen Zusammenhänge des Lides mit dem Auge“, erklärt der Experte.

Eine Lidplastik dauert in der Regel etwa eine dreiviertel Stunde, 20 Minuten pro Auge. Dabei werden überschüssige Haut und Hautfältchen geglättet. Zusätzlich ist es manchmal auch nötig, überschüssiges Fettgewebe zu entfernen, oder den Lidheber-Muskel zu stärken. Leidet der Patient zusätzlich an Tränensäcken, können diese mit einer Unterlidstraffung ebenfalls beseitigt werden. Der Eingriff erfolgt meist ambulant und unter örtlicher Betäubung. In seltenen Fällen kann es zu Blutungen während der OP, Nachblutungen oder Blutergüssen kommen. Infektionen und Wundheilungsstörungen sind wie bei jeder OP möglich, sehr selten entsteht eine störende Narbe.

Für die nächsten 4 Tage sind ständige Kühlung und Sonnenbrille angesagt. Am 5. Tag werden die Fäden entfernt und die Alltagsgewohnheiten können wieder aufgenommen werden.

Information

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