Ein Traum vom Süden

Die Sehnsucht der Österreicher nach dem Meer

Als im Jahre 1918 Österreich sowohl die Zypressen als auch den Zugang zum Mittelmeer verlor, entwickelte sich hierzulande eine stille Sehnsucht nach dem Süden, nach Sonne, nach mediterranen Landschaften, nach den Geräuschen und Gerüchen des Meeres, wie sie André Heller in seinem "Buch vom Süden" so trefflich beschreibt.

Piran

Diese fast versunkene Lebensgefühl hat sich an so manchen Küstenstrichen der oberen Adria zwischen Triest und Rijeka höchst lebendig bewahrt und führt dazu, daß wir gerne und oft an diese Erinnerungsstätten unseres einstigen Ruhmes als Seefahrernation pilgern, über Promenaden schreiten, die Lungomare's bevölkern und so tun, als wären wir nie weg gewesen.

Slowenien hat sich ein kleines Stück Adria-Küste bewahrt und zelebriert hier das mediterrane Lebensgefühl: in Portorož etwas lautstarker, in Piran jedoch verträumter und ruhiger. Portorož ist bereits seit dem 13. Jahrhundert als Kur- und Badeort bekannt, diese kultivierte Tradition findet in den Spa's und Wellnessanlagen der etablierten Hotels ihre zeitgemäße Fortsetzung.

Portoroz

Das imposanteste Haus am Platz ist zweifellos das Hotel Kempinski Palace Portoroz , welches aufgrund seiner Lage - eingebettet in einen kleinen Park direkt an der Promenade und seines historischen Baustils ideal für entspannte Reisen zurück in Zeit geeignet ist.

Rose Spa im Hotel Kempinski

Der Name des 1.500 Quadratmeter großen Rose Spa bezieht sich auf den Ort Portorož, den sogenannten Hafen der Rosen. Im kleinen, luxuriösen Wellnessbereich des Hotel Kempinski sorgt eine auf zwei Etagen angelegte Wellnesslandschaft mit Finnischer Sauna, Aromadampfbad, Hamam, Jacuzzi, Ruheräumen sowie ein Rasulbad für eine entspannte Auszeit. Bei den vielfältigen Gesichts- und Körperbehandlungen, Massagen, Peelings und Bädern kommen die karibische Pflegelinie Ligne St. Barth und die französische Marke Carita zum Einsatz. Großzügige, in gedämpfte Farben getauchte Behandlungsräume laden ein, sich zu entspannen und die vielfältigen Behandlungen zu geniessen.  Zum Relaxen unter freiem Himmel gelangen Gäste vom Innenpool direkt in den angeschlossenen Außenpool mit Parkanlage und Liegen.

Grand Hotel Bernadin - Hotelstrand

Völlig anders zeigt sich das Grand Hotel Bernadin , das wie eine uneinnehmbare Festung zwischen Portoroz und Piran in eindrucksvoller Lage unmittelbar am Meer emporragt.  Das in den Hang gebaute Fünf-Sterne-Haus punktet sowohl durch seine traumhafte Aussicht auf die Adria als auch durch den hoteleigenen Strand sowie durch eine großzügige Spa-Landschaft, die keine Wünsche offenlässt.

Grand Hotel Bernadin

Das Paradise Spa umfasst verschiedene Saunen, eine Infrarotkabine, Dampf- und Rasulbad sowie großzügige Behandlungsräume, in denen aus einer Vielzahl von Treatments von Hot Stone, Lomi

Lomi über Thai bis hin zu Aroma- und Kräutermassagen gewählt werden kann. Besonders fein nach der Behandlung: die kuscheligen Liegen rund um den Infinity-Pool zum Entspannen und Seele baumeln.

Thalasso Open Air Spa

Thalasso in seiner ursprünglichsten Art findet man im Thalasso Open-Air Spa „Lepa Vida“ inmitten von Salzfeldern im Landschaftspark Sečoveljske soline. Der Salzschlamm und die Salzlake sind die wichtigsten Faktoren in der Thalasso-Therapie, die die wohltuenden Wirkungen der Meeresprodukte, der Meeresküste und des Klimas zur Stärkung der natürlichen Abwehrkräfte und zur Verbesserung des Allgemeinbefindens nutzt.  In einem stillgelegten Teil der Salinen wird die Heilkraft des Meeres in einem beheizten Salzwasserpool inmitten der Natur genutzt.

Piran

Eine Wohltat für Genußmenschen ist das malerische Hafenstädtchen Piran , welches von Portoroz in 15 kurzweiligen Minuten per Fahrrad erreicht und erobert werden kann, da Autos aus der Altstadt verbannt wurden. Piran liegt nur rund 30 Kilometer südlich von Triest auf einer Landzunge direkt an der slowenischen Adriaküste.

Schmale, verwinkelte Gassen, in denen man sich gerne verliert, belebte Plätze, Kunstdenkmäler und dicht aneinandergereihte Häuser spiegeln die venezianische Vergangenheit in der Geburtsstadt des Komponisten Giuseppe Tartini wider. Hier folgt man freudig der Einladung in eines der vielen kleinen Restaurants, die regionale Köstlichkeiten wie Trüffel, Fisch, Salz, Olivenöl und Wein anbieten, sich aber auch dem italienisch-kulinarischen Einfluss keineswegs entziehen.

Portoroz
Kempinski Palace Portoroz 
Grand Hotel Bernadin 

Lese-Tipp:  DAS BUCH VOM SÜDEN

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