Locken

Die verlockende Bewegung

Während manche Menschen um ihre Lockenpracht beneidet werden, ernten andere für ihre ungezähmte Mähne nur wenig Bewunderung. Wer von Mutter Natur mit einer ordentlichen Bewegung im Haar versehen wurde, sollte diese Do’s & Dont’s kennen:

DO : Haare morgens nass machen oder waschen
Im nassen Zustand formen sich die Lockenbündel neu, eine wunderbare Vorbereitung für einen gutaussehenden Tag.

DON'T : Auf nassen Haaren schlafen
Schon trockene Locken gewinnen, nachdem man auf ihnen geschlafen hat, eher selten einen Schönheitswettbewerb – nasse Locken sind die Garantie für einen Bad-Hair-Day.

DO : Einen grobzinkigen Kamm verwenden. Dieser gleitet leicht durchs Haar und reißt dabei die Lockenbündel nicht zu sehr auseinander.

DON'T : Trockene Haare bürsten. Es gibt nur wenige Locken-Typen, die diese Behandlung überstehen ohne komplett unförmig zu werden.

DO : Haarcreme verwenden. Sie versorgt das Haar mit Feuchtigkeit, hilft die Lockenbündel zu erhalten, bewahrt vor abstehenden Härchen und spendet natürlichen Glanz – das ultimative Lockenprodukt.

DON'T: Regelmäßige Anwendung von alkoholhaltigem Schaumfestiger (Link zu S5). Er sorgt für stahlharte Locken, doch viele Produkte trocknen die Haare aus und sollten nicht täglich eingesetzt werden.

DO: Haare lufttrocknen lassen. Die Lockenbündel formen sich ganz natürlich, die Entstehung von Frizz wird nicht zusätzlich unterstützt.

DON'T: Haare ohne Diffuser föhnen. Die Luft-Dusche oder der Diffuser verteilt die Luft gleichmäßig, so können Sie es vermeiden nach dem Föhnen auszusehen wie nach dem Griff in die Steckdose.

DO: Haare in Fallrichtung föhnen. Wenn Sie die Haare föhnen, wie sie fallen, bilden sich die Lockenbündel so, wie sie später liegen. Um Volumen am Ansatz zu erzielen neigen Sie den Kopf leicht zur Seite und heben Sie die Ansätze an, bevor Sie die Längen auf die Luft-Dusche legen.

DON'T: Haare über Kopf föhnen. Über Kopf werden hübsche Lockenbündel gebildet, doch kaum schwingt man die Haare rauf, reißen die Bündel auf. Geeignet für eine 80iger Jahre Party, als Gewohnheit aber zu überdenken.

DO : Haare nur bis fast trocken föhnen. Hören Sie mit dem Föhnen auf, wenn die Haare noch leicht feucht sind, dann stehen weniger Haare ab.

DON'T: Haare zu heiß föhnen. Es bekommt keinem Haartyp besonders gut zu heiß geföhnt zu werden – Locken mögen die Hitze am wenigsten. Sie sind von Haus aus trocken und können durch die Hitze unschön verformt werden.

DO : Haare unter einem Tuch trocknen. Um mehr Volumen zu bekommen, können Sie Ihre nassen Lockenbündel auf ein Tuch legen und sie mit diesem nah an die Kopfhaut binden. Durch die Kopfwärme trocknen sie etwas schneller und Sie erhalten das Maximum an Sprungkraft.

DON'T : Haare beim Kneten reiben. Kennen Sie dieses Geräusch, wenn Locken zwischen in die Hand gequetscht werden und die Finger beim Reiben am Haar schnipsen? Das sollten Sie bei Ihren Locken niemals hören! Wenn Sie Kneten, dann tun Sie das bitte nicht wie mit Teig, sondern schließen Sie die Hände nicht ganz, dann behalten Sie die hübscheren Lockenbündel.

DO: Wachs als Finish. Wer sein Haar gern mit der Extraportion Glanz versieht und seine Lockenbündel flexibel stabilisieren möchte, erreicht das mit Haarwachs. Lesen Sie hier weiter, wenn Sie erfahren wollen, worauf es bei der Produktwahl und der Anwendung ankommt.

Lockenpause – so glätten Sie Ihre Haare schonend

Wer sich ab und zu den Wunsch nach glattem Haar erfüllen möchte, greift zum Glätteisen. Doch um lockige Haare damit glänzend glatt zu bekommen, ist das richtige Gerät und die entsprechende Vorbereitung unerlässlich. Hier erfahren Sie, worauf es ankommt.

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