Haarbürsten

So finden Sie das richtige Modell

Es gibt zig Arten von Haarbürsten, die völlig unterschiedliche Wünsche erfüllen. Da ist es als Konsument oft gar nicht so einfach, die Richtige zu finden. Mit unserem kleinen Shopping-Ratgeber finden Sie heraus, welches Material zu Ihnen passt.

Der Check

Bürsten mit rauen Borsten können Haare und Kopfhaut verletzen. Testen Sie jede Bürste indem Sie sie auf den Handrücken drücken. Was hier pikst, weht tut und rote Flecken hinterlässt, ist auch für die Haare ungeeignet.

Die Form

Die einfachste Entscheidung bei der Anschaffung einer Haarbürste ist die Form. Die sollte der Bewegung, die Sie im Haar erreichen möchten, möglichst ähnlich sein. Für Locken oder eine runde Form verwenden Sie eine Rundbürste, für glatte Looks eine Flache, wie beispielsweise die Paddlebrush.

Volumen

Wenn das Hauptziel Ihrer Föhnaktivität Volumen ist, eignet sich die sogenannte Skelettbürste. Diese ist luftdurchlässig, so wird die Luft optimal verteilt. Damit trocknen die Haare obendrein schneller.

Unterschied Kurz- oder Langhaar-Bürste

Für kurze Haare eignen sich Bürsten, deren Borsten nah beieinander stehen. Langes und kräftiges Haar benötigt eher größere Abstände. Optimal um Haarlängen zu entwirren ist es, wenn die Borsten unterschiedliche Längen haben.

MATERIAL

PLASTIKBORSTEN

Vorteile: Günstige Anschaffung, weiche Varianten greifen die Haare meist nicht zu sehr an.

Nachteile: Geringe Haltbarkeit, Haare werden statisch aufgeladen und stehen ab, manche Materialien können beim Föhnen schmelzen oder Haare und Kopfhaut angreifen.

Geeignet für: Menschen mit kurzen, leicht kämmbaren Haaren, die diese zumeist Lufttrocknen lassen.

PLASTIKBORSTEN MIT KERAMIK-NOPPEN

Vorteile: Sanft zur Kopfhaut, das Keramik verhindert die elektrostatische Aufladung und sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung. Bei fettiger Kopfhaut wird nicht viel Talg abgelöst, so gelangt er nicht in die Längen.

Nachteile: Je nach eingesetztem Kunststoff kann auch dieser schmelzen, schlecht verarbeitete Modelle verlieren schnell die Keramik-Noppen und greifen dann die Kopfhaut an.

Geeignet für: Voluminöse Föhnfrisuren, auch bei längerem Haar.

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WILDSCHWEINBORSTEN

Vorteile: Wildschweinborsten sind der Haarstruktur des Menschen ähnlich und so besonders sanft. Sie transportieren Talg vom Ansatz bis in die Spitze und sorgen so für Haarglanz.

Nachteile: Wer eine fettige Kopfhaut hat, ist über die Talgverteilung nicht begeistert. Wildschweinborsten alleine können Haare nur an der Oberfläche glätten, so dauert es länger Haare zu entwirren.

Geeignet für: Jeder der sich Haarglanz wünscht, keine fettigen Ansätze hat (oder hier eine andere Bürste verwendet) und seine langen Haare sehr sorgsam behandeln möchte.

BEAUTESSE-TIPP

Die beste Qualität haben die Bürsten, die aus dem Borsten-Ansatz gemacht wurden

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KOMBINATION AUS PLASTIK UND NATURBORSTEN

Vorteile: Entwirren Haare sehr schnell und schonend, können in der Regel auch fürs Föhnen eingesetzt werden und sorgen dabei für eine glatte, glänzende Haaroberfläche.

Nachteile: Sie können je nach Kunststoff für statische Aufladung sorgen oder schmelzen und verteilen ebenfalls ein wenig den Talg in den Haarlängen, was nicht jeder mag.

Geeignet für: Menschen mit langen Haaren, die ihre Haare mit wenig Aufwand pfleglich behandeln wollen.

HOLZBORSTEN

Vorteile: Günstig in der Anschaffung und lange haltbar, sie verhindern die statische Aufladung, lösen nur wenig Fett von der Kopfhaut und sind sanft zum Haar.

Nachteile: Sind die Borsten nicht abgerundet, können sie die Kopfhaut angreifen.

Geeignet für: Menschen mit langen, kräftigen Haaren, da die Borsten zumeist weit auseinanderstehen.

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METALLBORSTEN

Achtung! Greifen Sie nur zu Metallbürsten mit sanft abgerundeten Kanten!

Vorteile: Sie entwirren Haare sehr schnell, können beim Föhnen nicht schmelzen und gleiten leicht durchs Haar.

Nachteile: Sie können beim Föhnen sehr heiß werden und dadurch Haare verbrennen, bei rauer Form greifen sie die Haarstruktur, sowie die Kopfhaut massiv an.

Geeignet für: Menschen mit kurzen Haaren. Wenn die Bürste einen Keramik-Körper besitzt, wird die Wärmeverteilung reguliert, dann ist sie auch für längeres Haar geeignet.

IONENBÜRSTE
Vorteile: Ionen werden an das Haar abgegeben, so kann die Feuchtigkeit besser gespeichert werden und dank dem antistatischen Effekt wird das Fliegen der Haare unterbunden.
Nachteile: Zumeist relativ teuer und schwer, so wird das Bürsten zum Kraftakt.
Geeignet für: Menschen mit langen Haaren und fettiger Kopfhaut, die nicht föhnen oder dafür eine andere Bürste verwenden.

REINIGUNG

Damit Sie möglichst lange etwas von Ihrer Bürste haben und diese nicht zur Bazillenschleuder wird, sollten Sie sie regelmäßig reinigen. Ausgefallene Haare können Sie nach Bedarf entfernen, eine intensive Reinigung empfiehlt sich alle zwei bis vier Wochen.

BÜRSTE VORBEREITEN
Bei Bürsten mit Holzgriff sollte nicht zu viel Wasser darauf kommen. Häufig kann man das Kissen für die Reinigung herausnehmen.

REINIGUNG
Bei den meisten Bürsten ist Shampoo das ideale Reinigungsmittel. Tragen Sie eine kleine Portion auf die nasse Bürste auf und verteilen sie gleichmäßig. Im Anschluss gründlich auswaschen.

TROCKNEN
Legen Sie die Bürste mit den Borsten nach unten auf ein Handtuch.

Haare föhnen

Wie Sie die Föhnhitze ideal einsetzen und dafür sorgen, dass die Bewegung lange hält erfahren Sie hier.

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