Glätten

Wie Sie Ihre Haare vor dem Verbrennen schützen

Seit Jahren werden Sie von vielen begeistert eingesetzt: die Glätteisen. Doch nicht selten hat die Anwendung böse Folgen: ausgetrocknetes, sprödes Haar, Spliss und eine ausgeblichene Naturfarbe können aus einer fehlerhaften Anwendung resultieren. Wir verraten, wie Sie beim Glätten Ihre Haarstruktur schützen können und worauf es beim Gerätekauf ankommt.

NO GO : Nasse Haare glätten!
Wenn das Glätteisen auf nassem oder feuchtem Haar eingesetzt wird, kann es zu Explosionen der Wasserteilchen kommen. Die Folge: Strukturschäden und poröses Haar, das über kurz oder lang abbricht. Sorgen Sie also dafür, dass Ihre Haare stets 100%ig trocken sind, bevor Sie das Glätteisen einsetzen.

Es gibt zwar Geräte, die extra dafür entwickelt wurden, so genannte „Wet & dry“-Glätteisen, doch diese führen zumeist nicht zum gewünschten Effekt und sorgen für statische Aufladung.

BEAUTESSE-TIPP:
Ist das Haar durch die Föhnhitze aufgewärmt, fühlt es sich oft trockener an, als es ist. Stellen Sie den Föhn auf die Kaltstufe und befühlen Sie ihr Haar dann. So merken Sie, ob es wirklich trocken ist.

DAS UM UND AUF: Kämmen

Wenn Sie über ungekämmte Haare glätten, kann es nicht nur passieren, dass Sie Knoten dauerhaft verewigen und das Ergebnis somit unschön wird. Sie können auch hängen bleiben, wodurch die Hitze zu lange am selben Fleck bleibt. Gewöhnen Sie sich also an jede Strähne zuvor zu kämmen.

NOCH WICHTIGER: Hitzeschutz

Bevor Sie Ihre Haare mit Hitze verformen, sollten Sie sie immer mit einem geeigneten Produkt davor schützen. Lesen Sie hier weiter, wenn Sie erfahren wollen, worauf es bei der Produktwahl ankommt.

GLÄTTEISEN-SHOPPING-GUIDE

KERAMIK-BESCHICHTUNG
Ein absolutes Muss für jeden, der regelmäßig glättet, ist dass das Gerät eine Keramik-Beschichtung besitzt. Durch das Keramik verteilt sich die Hitze gleichmäßiger und gleitet leichter durchs Haar. Besonders robust und langlebig ist eine Titanium-Keramik-Platte, diese besitzt außerdem eine sehr glatte Oberfläche. Keramik-Turmalin hat zusätzlich den Vorteil, dass es antistatisch wirkt und somit das Fliegen der Haare verhindert.

TEMPERATUR-EINSTELLUNG
Achten Sie darauf, dass Sie bei dem Gerät die Temperatur selbst einstellen können. So können Sie selbst die Temperatur herausfinden, mit der Sie bei Ihrem Haar das optimale Ergebnis erzielen und vermeiden zu viel Hitze. Forscher haben herausgefunden, dass ein Haar niemals heißer wird, als 200°, das ist also die Obergrenze.

EXAKT SCHLIESSENDE PLATTEN
Wenn Sie das Glätteisen zusammendrücken, sollten keine Hohlräume zwischen den Platten sein. Beide Seiten sollten eine glatte Oberfläche haben, so dass sich das Gerät exakt schließen lässt. Das bewirkt, dass das Eisen sanft durchs Haar gleiten kann.

LOCKEN MIT DEM GLÄTTEISEN
Wenn Sie Ihr Gerät auch zum Locken machen einsetzen möchten, sollten Sie zusätzlich darauf achten, dass sich das Kabel drehen lässt. Außerdem ist es hilfreich, wenn die Knöpfe sich nicht auf dem Griff befinden, da Sie sonst unter Umständen häufig darauf kommen. Greifen Sie lieber zu einem schmalen Gerät, das leicht abgerundet ist, damit keine Knicke entstehen.

Beautesse-Empfehlungen:

GHD - DIE DELUXE-VARIANTE
Eine absolute Kaufempfehlung können wir Ihnen für ghd-Glätteisen geben. Sie beeindrucken durch einfaches Händeling, maximale Schonung der Haarstruktur, glätten Haare sehr schnell und spenden atemberaubenden Glanz.

Grundig HS 5031 – die günstigere Variante
Wesentlich günstiger und trotzdem sehr empfehlenswert ist der Testsieger von Testberichte.de: Das Grundig HS 5031 im knalligen Pink besitzt eine Temperatur-Regelung für 120 bis 210°, gleitet mühelos durchs Haar und überzeugt durch ein gelungenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Vor dem Glätten: Föhnen

Falls Sie Ihre Haare vor dem Glätten nicht Lufttrocknen lassen, sondern föhnen, sollten Sie auch hier darauf achten, Sie nicht zu sehr in Mitleidenschaft zu ziehen. Lesen Sie hier weiter, um zu erfahren, worauf es ankommt.

Artikel teilen auf