Haare richtig pflegen

Das gehört dazu!

Die Haare richtig zu pflegen ist an sich gar nicht so einfach, da wir häufig auf Produkte vertrauen, welche nicht immer gesund für die Haare sind. Damit die Haare langfristig weich und geschmeidig bleiben, gibt es einige Tipps und Tricks zu berücksichtigen. Eine Zusammenfassung diesbezüglich findet sich in diesem Ratgeber.

Haare waschen© iStock Torway

Die Haare richtig waschen
Die Haare werden immer öfter gewaschen, vor allem dann, wenn diese etwas fettig aussehen. Dies kann sich aber zu einem langfristigen Problem entwickeln. Denn zu häufige Haarwäschen trocknen die Haare aus. Dies führt dazu, dass die Kopfhaut umso mehr Talg produziert, weshalb die Haare noch schneller nachfetten.

Grundsätzlich ist eine Haarwäsche alle drei Tage ausreichend. Bei täglicher Haarwäsche kommt es zu besagtem Effekt. Gewöhnen Sie Ihr Haar Schritt für Schritt an den neuen Rhythmus, das kann etwas Zeit in Anspruch nehmen kann. Der Haarwäsche Rhythmus sollte stets um einen Tag verlängert werden.

Das allseits bekannte „Ausfetten“ der Haare ist nicht nötig, es handelt sich dabei vielmehr um einen Mythos. Einen wirklichen Effekt hat diese Vorgangsweise nicht – es könnte jedoch Haar und Kopfhaut sogar schaden. 

Das passende Shampoo wählen
Die Auswahl an Haarshampoos in Drogerie- und Supermärkten wächst stetig. Allerdings gibt es darunter auch Produkte, welche keinesfalls benutzt werden sollten, da sie nicht zum Haartyp passen. Falsche Pflegeprodukte können den Haaren nämlich schaden und Probleme mit der Kopfhaut verursachen.

Diese Eigenschaften sollte ein Shampoo erfüllen:
Ohne Silikone und Parabene: Künstliche Zusätze dieser Art sind nicht notwendig und stellen nur eine weitere Belastung dar. Sie lagern sich auf der Kopfhaut ab und Pflegestoffe können dadurch nicht in das Haarinnere eindringen.

Milde Tenside: Tenside sollen die Kopfhaut von Schmutz- und Fettpartikeln reinigen, was sie auch tun – aber sie reizen die Kopfhaut. Es sollte lediglich ein Shampoo mit milden Tensiden genutzt werden.

Einige Marken wie Hairlust haben diese Inhaltstoffe bereits weitgehend reduziert, ganz im Sinne der nachhaltigen Unternehmensvision. Unbedingt zu beachten ist auch die Portionierung des Shampoos, hier gilt: weniger ist mehr. Eine Portion Shampoo in Größe einer Haselnuss ist mewhr als ausreichend. Dieses sollte aufgeschäumt und in den Haaren verteilt werden, während auch die Kopfhaut leicht massiert wird. Danach muss das Shampoo gründlich ausgespült werden.

Die Haare sollten mit einem Handtuch vorsichtig abgetupft werden© Spencer Davis_Unsplash


Haare nicht trocken rubbeln
Im nassen Zustand sind die Haare am empfindlichsten und können leicht brechen, weshalb sie nicht trocken gerubbelt werden sollten. Es empfiehlt sich, die Haare lediglich mit einem Handtuch abzutupfen. Doch auch hier gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten: Ein Mikrofaser Handtuch für Haare ist die Alternative zu einem gewöhnlichen Handtuch. Dies kommt den Haaren deutlich zugute.

Haare sollten nicht gebürstet werden
Haare sollten nicht gebürstet, sondern mit einem grob zackigen Kamm vorsichtig entwirrt werden, denn dadurch wird die Haarstruktur geschont. Leave-In-Conditioner sind eine wunderbare Unterstützung, um Haare problemlos zu entwirren.

2-in-1-Produkte haben Nachteile
2-in-1-Produkte (Shampoo mit Conditioner) sollen sowohl Zeit als auch Geld sparen, was leider nur selten gelingt, da beide Produkte andere Aufgaben haben. Während das Shampoo reinigt, spült der Conditioner sofort das Haar. Das Ergebnis könnte enttäuschen. Die Produkte sollten daher jeweils nur einzeln gekauft und nacheinander verwendet werden.